Unterehrendingen: Pikettfahrzeuge kommt in Bulgarien zum Einsatz

Die Feuerwehr von Stara Zagora wird in den nächsten Tagen ein gewichtiges Paket erhalten. Sie erhält das altgediente Pikettfahrzeug geschenkt, vollbepackt mit bei der Ehrendinger Feuerwehrfusion ausgemustertem Material. Zwar sind die Löschtrupps beider Ehrendingen seit einem Jahr zu einem einzigen verschmolzen, dennoch lebt ein Stück Eigenständigkeit in der Feuerwehrvereinigung Unterehrendingen weiter. An deren Spitze steht Heinz Erismann als Präsident und sein Herz schlägt nach wie vor für die Feuerwehr. Er war dabei, als im Dorf noch Traktoren die Motorspritze zogen und er konnte 1973 zusammen mit dem damaligen Kommandanten Kaspar Wyss das nagelneue Pikettfahrzeug der Marke «National» einweihen. Mit diesem neuen Einsatzfahrzeug wurden Feuerwehrleute und Material zum Brandplatz geführt.

Ein Feuerwehrauto wandert aus

Allzu oft wurde es anscheinend nicht eingesetzt: Der Zählerstand zeigte nach knapp 30 Jahren Gebrauch nicht einmal 30 000 Kilometer an. Bei der Fusion der Feuerwehren wurden die Einsatzmittel beider Orte aufeinander abgestimmt. Während das neuere Tanklöschfahrzeug der Unterehrendinger weiterhin gute Dienste leistet, passte das Pikettfahrzeug von 1973 nicht mehr ins Konzept. Seither stand es ungenützt in der Garage. Auch die Atemschutzgeräte sowie die persönliche Ausrüstung jedes Feuerwehrmannes wurden vereinheitlicht. Auch hier gab es überzähliges, aber noch brauchbares Material. Dafür suchte der Gemeinderat Unterehrendingen eine sinnvolle Verwendung.

Auch Erismann suchte nach einer Lösung und machte dem Gemeinderat im Frühjahr den Vorschlag, die nicht mehr benötigte Ausrüstung mitsamt dem gut erhaltenen Pikett-Fahrzeug der bulgarischen Stadt Stara Zagora zu überlassen. Der Kontakt dahin kam über den ehemaligen Feuerwehrkommandanten Wyss zustande, der einige Jahre in dieser Stadt lebte und arbeitete. Auf ein entsprechendes Inserat der Gemeinde in der Feuerwehrzeitung meldete auch Ernst Aebi aus Spiez Interesse an. Der Feuerwehroffizier und Instruktor hat den Verein «Feuerwehr hilft Feuerwehr» ins Leben gerufen und sammelt seit zwei Jahren ausgediente Fahrzeuge und anderes Material von Zivilschutz- und Feuerwehrorganisationen.

Als passionierter Segler hatte Aebi bei einer Segelregatta in der Spiezer Bucht die bulgarische Seglerin Peti Hristova kennengelernt und folgte der Einladung in deren Heimat. Hier machten er die Bekanntschaft eines bulgarischen Feuerwehrinstruktors, welcher als Professor an der Universität in Sofia für die Ausbildung der Offiziere zuständig war. Gespräche ergaben, dass das in der Schweiz ausgemusterte Material hier noch jahrelang Verwendung finden könnte. Zuhause war dann das Echo auf die Anfragen bei befreundeten Feuerwehren und beim Schweizerischen Verband sowie auf ein Inserat so gross, dass Aebi sich nach Unterstützung umsah. Die spontane Zusage der Volkswirtschaftskammer Berner Oberland ermöglichte das Einsammeln, die Zwischenlagerung, die Finanzierung und den Versand nach Bulgarien.

So hat der Verein in den vergangenen zwei Jahren 30 Eisenbahnwaggons voll Feuerwehr-, Sanitäts- und Zivilschutzmaterial nach Bulgarien geschickt. Zwar könnte für das meiste in der Schweiz noch ein paar Franken gelöst werden, doch für die Empfänger liegt der Gebrauchswert um einiges höher. Den bulgarischen Einsatztruppen stellt sich nämlich noch nicht die Frage nach leistungsfähigerem Material oder rationellerem Einsatz: Sie benötigen schlicht brauchbare Geräte.

Dinge die sie über Feuerwehrmänner nicht wussten
Es ist sicherlich nicht leicht sein Leben jeden Tag, wenn man auf die Arbeit geht, aufs Spiel zu setzen, aber noch schwerer ist es das mit den Leben anderer Leute zu machen. Nun, könnt ihr euch vorstellen wie es ist wenn man beides tut, wenn ja, dann denkt ihr bestimmt über Feuerwehrmänner. Sie sind die Helden des Alltags und haben immer viel Mut, aber sagen nicht viel über sich. Jeder weiss, dass Feuerwehrleute ihren roten Wagen haben und das sie sehr oft Feuer löschen, aber das ist nicht alles was man über sie wissen sollte. Hier können sie in paar interessante Dinge über die Feuerwehr und die Feuerwehrmänner rausfinden.
Feuerwehrmänner haben nicht die Arbeitszeit wie andere Leute, bei ihnen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist eine 24 Stunden lange Schicht zu machen, nach der sie 48 Stunden frei kriegen. Die andere Möglichkeit ist es für drei oder vier Tage eine 10 Stunden lange Schicht zu machen, dannach drei oder vier Tage eine 14 Stunden lange Nachtschicht zu machen und dannach drei oder vier Tage frei kriegen, nach dem ob ihr drei oder vier Tage die 10 u 14 stündige Schichten gemacht haben. Dies ist sehr interessant und unterscheidet sich von vielen anderen Berufen.
Die Vereinigte Staaten wurden von Feuerwehrmännern gegründet, denn George Washington, Samuel Adams, und Thomas Jefferson waren ein Teil der ersten freiwilligen Feuerwehreinheit. Die wurde in Philadelphia in 1736 gegründet. In der Zeit hatten sie kein Internet und besonders keine live Sex Chat, also könnten sie damit ihre Freizeit verbringen.
Es gibt auch Feuerwehrfrauen, die von Tag zu Tag immer mehr in die Feuerwehr kommen. Also würde der Begriff Feuerwehrleute besser als Feuerwehrmänner passen. Die Frauen sind in der Feuerwehr schon seit den 18. Jahrhundert.
Sie haben bestimmt in alten Zeichentrickfilmen gesehen, dass sie das Feuer mit Eimern die voll mit Wasser sind, gelöscht haben. Die wurde dann von Hand zu Hand in einer Schlange weiter gereicht, von den Ort wo man Wasser nehmen könnte bis zum Ort wo das Feuer brannte. Heute scheint diese Idee einfach lustig, aber früher war es so richtig. In den 1680 mussten die Leute in ihren Wohnungen eine gewisse Nummer von Eimern haben, die nach der Grösse der Gefahr dass in den Gebäude ein Feuer ausbricht entschieden wurde.
Fast in jeden Land sind mehr als die Hälfte der Feuerwehrleute Freiwillige, die einen Job haben, aber in ihrer Freizeit anderen Leuten in der Not helfen wollen. Dies ist etwas was viele wissen sollten, denn man kann ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau sein und dabei auch andere Träume im Leben verfolgen. Man muss ja nicht die ganze Zeit arbeiten, aber 2 oder 3 Stunden am Tag wurden sicherlich gut tun.
Der grösste Grund wieso Feuerwehrleute bei der Arbeit sterben ist nicht Feuer, wie es viele raten würden, sondern Herzinfarkt. Nicht jeder hat so viel Stress bei der Arbeit. Aber sie nutzen immer und immer mehr Hunde um die schwersten und riskantesten Aufgaben zu erledigen und dabei wählen sie am meisten Dalmatiner, denn sie sind gut beim Weg - Zeigen und Rausführen.